{"id":12,"date":"2019-04-26T07:56:38","date_gmt":"2019-04-26T07:56:38","guid":{"rendered":"http:\/\/loderit.de\/?page_id=12"},"modified":"2021-11-12T08:33:41","modified_gmt":"2021-11-12T08:33:41","slug":"das-neue-buch","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/Bernd-Peter-Arnold.de\/?page_id=12","title":{"rendered":"Buchhinweise :"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>DIE UNINFORMIERTE GESELLSCHAFT <\/strong>\/ erschienen Herbst 2021<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"553\" height=\"774\" src=\"http:\/\/Bernd-Peter-Arnold.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Die-Uninformierte-Gesellschaft.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-79\" srcset=\"http:\/\/Bernd-Peter-Arnold.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Die-Uninformierte-Gesellschaft.jpg 553w, http:\/\/Bernd-Peter-Arnold.de\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/Die-Uninformierte-Gesellschaft-214x300.jpg 214w\" sizes=\"auto, (max-width: 553px) 100vw, 553px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inhalt<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zu diesem Buch<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Informationsgesellschaft oder informierte Gesellschaft?<\/li><li>Medienkritik trotz Medienvertrauen &#8211; Wie geht das?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Qualit\u00e4t der Nachrichtenquellen &#8211; Basis f\u00fcr eine informierte Gesellschaft.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Manipulation &#8211; berechtigter Vorwurf oder unbegr\u00fcndete Fundamentalkritik?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das Selbstverst\u00e4ndnis von Journalisten &#8211; Informationsvermittler, Unterhalter, Manipulatoren?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das Interview als Verh\u00f6r- Beitrag zur Desinformation?.. <\/li><li>Boulevardisierung &#8211; Eine Ursache des Problems oder Teil der L\u00f6sung?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>N\u00e4he braucht der Mensch &#8211; Regionalinformationen, ein wichtiges Element einer informierten Gesellschaft<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Zukunftsperspektiven &#8211; Wo liegen die Chancen f\u00fcr Mediennutzer und Medien?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Literaturverzeichnis<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u00dcber den Autor&#8230;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu diesem Buch<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass wir in einer Informationsgesellschaft leben, ist wohl unstrittig. Informations- und Kommunikationstechniken sind allgegenw\u00e4rtig und erstrecken sich in alle Lebensbereiche. \u00dcberall sind wir von Informationen umgeben. Wir nehmen sie wahr, ob wir wollen oder nicht. So scheint es zumindest. Ist unsere Gesellschaft des halb aber auch eine informierte Gesellschaft? F\u00fchrt das st\u00e4ndige Mehr an Informationen auch zu mehr Informiertheit? Lassen sich viele Menschen m\u00f6glicherweise t\u00e4uschen, lassen sie sich von vielen Informationsquellen nur einreden, sie w\u00fcrden informiert &#8211; m\u00f6glicherweise in manipulativer Absicht? Um diese Fragen geht es in diesem Buch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Information ist nat\u00fcrlich ein sehr weiter Begriff, zun\u00e4chst bezeichnet er alles, was mittels eines Mediums von einem Akteur zu einem anderen \u00fcbertragen wird oder auch von einem Individuum sinnlich wahrgenommen werden kann. Um die Frage zu beantworten, ob wir in einer ,informierten&#8216; Gesellschaft leben, werde ich mich daher im Folgenden auf im weitesten Sinne journalistische Informationen zum sozialen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Zeitgeschehen beschr\u00e4nken. Im Zentrum stehen daher die Rolle der klassischen Informations medien Radio, Fernsehen und Zeitung sowie der Neuen Medien und die mit ihnen noch immer einhergehenden Ver\u00e4nderungen in der Medienlandschaft. Dabei geht die Grundsatzfrage, ob die wachsende Informationsflut nicht mit vielem Unwichtigem die Kan\u00e4le f\u00fcr Wichtiges verstopft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Vielzahl ungeordneter Informationen erschwert es uns aber auch die (bewusste) Manipulation von Informationen tats\u00e4chlich informiert zu sein, etwa durch ihre Auswahl, die Art und Weise wie sie visuell und sprachlich pr\u00e4sentiert werden oder auch die Interessen der Anbieter von Informationen, etwa Unternehmen, Verb\u00e4nden, Parteien, Stiftungen oder politische Institutionen. Und nicht zuletzt tragen auch Journalistinnen und Journalisten zu diesem Problem bei, sei es aufgrund ihres beruflichen Selbstverst\u00e4ndnisses, sei es aufgrund mangelnder Professionalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Probleme sind bekannt und es gibt zahlreiche Ver suche, auch professionelle, die Informationsdefizite in unserer Gesellschaft aufzuarbeiten. Sie l\u00f6sen aber meist nur Teile des Problems. Der Kern des Problems besteht n\u00e4mlich darin, dass sich viele Menschen zwar punktuell, begrenzt auf spezielle In teressengebiete, sehr detailliert mit Informationen versorgen, ihnen aber der \u00dcberblick \u00fcber das Gesamtgeschehen, ein Gesamt bild von den gesellschaftlich relevanten Ereignissen fehlt. Die L\u00f6sung kann daher nicht in einzelnen &#8211; gewiss gut gemeinten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8211; Projekten bestehen, die punktuell f\u00fcr bessere Informationen sorgen, aber das gesamtgesellschaftliche Problem kaum erfassen k\u00f6nnen. Ein besserer, professioneller Journalismus k\u00f6nnte al lerdings umfassend dazu beitragen, aus der Informationsgesell schaft auch eine informierte Gesellschaft zu machen. Indem Themen, Ereignisse und Nachrichten sorgf\u00e4ltiger und kritischer ausgew\u00e4hlt sowie Hintergr\u00fcnde und Zusammenh\u00e4nge besser erkl\u00e4rt werden. Nur so k\u00f6nnen professionelle Informationsange bote den Wettbewerb mit dubiosen Informationsquellen gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\"><strong>DIE MEDIEN SIND AN ALLEM SCHULD!?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/Bernd-Peter-Arnold.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/das-neue-Buch.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-52\" width=\"245\" height=\"359\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zu diesem Buch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Medien&nbsp; sind an allem schuld!\u201c \u2013 wodurch entsteht dieser zumindest teilweise durchaus begr\u00fcndete Eindruck ? Viele Medien\u00ad nutzer haben offenbar das Gef\u00fchl, die Medien n\u00e4hmen es mit der Wahrheit nicht genau, Meinungen seien wichtiger als Fakten, zumindest die \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien seien zu stark von der Politik beeinflusst etc. etc. Verst\u00e4rkt werden solche Urteile auch durch soziale Medien,die teilweise suggerieren, traditionelle Medien seien \u00fcberholt und man brauche den professionellen Journalismus &nbsp;\u00fcberhaupt nicht &nbsp;mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kritik am Journalismus, an den klassischen Informationsmedien, ist gewiss in vielen F\u00e4llen berechtigt, der professionelle Journalismus hat nat\u00fcrlich Schw\u00e4chen und Defizite. Viele haben mit Geld- und Personalmangel zu tun, andere mit mangelnder Bildung und Aus\u00ad bildung .Viele Schw\u00e4chen basieren allerdings auf journalistischem Selbstverst\u00e4ndnis und journalistischer Einstellung. Diese Probleme<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">sind aber nur selten Gegenstand \u00f6ffentlicher Medienkritik.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fundamentale Kritik durch Mediennutzer nach dem Motto<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Medien sind an allem schuld!\u201c beruht leider oft auf Un\u00ad kenntnis der Struktur und der Arbeitsweise der Medien. Und oft auch darauf, dass die Mediennutzer in ihrem Verst\u00e4ndnis von der Welt nicht gen\u00fcgend Best\u00e4tigung erfahren. Hier w\u00e4re es wichtig, aufzukl\u00e4ren: Wie funktioniert unser Mediensystem ? Unter wel\u00ad chen Bedingungen arbeiten Journalistinnen und Journalisten ? Welche Rolle spielen (Massen-)Medien f\u00fcr unsere Gesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Journali sten tun sich schwer,das eigene Metier kon struktiv kritisch zu betrachten und sich \u00f6ffentlich mit diesen Fragen aus\u00ad einanderzusetzen. In den vergangenen Jahren sind verschiedene B\u00fccher erschienen, die sich dieses Problems scheinbar annehmen und deren Autoren oft ehemalige Journalisten sind, die das System eigentlich kennen und einsch\u00e4tzen k\u00f6nnen sollten. Tats\u00e4chlich ist die dort ge\u00fcbte Medienkritik aber oft vor allem polemisch und tr\u00e4gt kaum dazu bei, die Probleme des Medienbetriebs tats\u00e4chlich zu erkl\u00e4ren, geschweige denn L\u00f6sungen aufzuzeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das vorliegende Buch ist kein Entschuldigungsbuch -im Gegen \u2013 teil: Es will ein Erkl\u00e4rbuch sein, das den Kritikern \u201eder Medien\u201c in vielen F\u00e4llen Recht gibt, aber oberfl\u00e4chliche, unbegr\u00fcndete Kritik auch widerlegt.Es erkl\u00e4rt die Mechanismen der Medien und de\u00ad ren Fehlentwicklungen ebenso wie die Sachzw\u00e4nge, unter denen Journalistinnen und Journali sten arbeiten und die sehr viel \u00f6fter Ursache f\u00fcr Fehlleistungen &nbsp;sind, als die oft unterstellte Absicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit ihrer Existenz hatten Massenmedien wie Radio, Fernsehen und Presse sehr grunds\u00e4tzliche Wirkungen und haben die Ge\u00ad sellschaft insgesamt ver\u00e4ndert. Zun\u00e4chst ist das Freizeitverhalten ein anderes geworden. Die Zahl der Prim \u00e4rerlebni sse sinkt, man lebt st\u00e4rker \u201eindirekt\u201c, das hei\u00dft vermittelt durch die Medien. Das Internet wird diese Entwicklung noch f\u00f6rdern. Von vielen \u2013 auch f\u00fcr uns wichtigen \u2013 Ereignissen erfahren wir ausschlie\u00dflich \u00fcber die Berichterstattung der Medien. Umgekehrt bedeutet das auch: Was wir nicht unmittelbar selbst und auch nicht aus den Medien erfahren, existiert f\u00fcr uns nicht, wird nie Teil unseres Weltbildes. Das wird deutlich, wenn man beispielsweise einmal dar\u00fcber nachdenkt, wie gerade die politische Lage in einigen L\u00e4ndern S\u00fcdamerikas, Afrikas oder S\u00fcdostasiens ist. Wir wissen es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wissen es nicht, weil wir dar\u00fcber aus den Medien in der Regel nichts erfahren. Ein Grund daf\u00fcr sind die Nachrichtenagenturen, die wichtigsten Nachrichtenquellen f\u00fcr Redaktionen \u00fcberhaupt. Rund zwei Drittel der Nachrichten in deren internationaler Be\u00ad richterstattung beziehen sich direkt oder indirekt auf Nord- und Westeuropa sowie Nordamerika und es wird auch gesch\u00e4tzt, dass zwei Drittel der Nachrichtenjournalisten weltweit Europ\u00e4er und Nordamerikaner sind. Es gibt sogar Studien, die davon ausgehen, dass die Agenturen aus den USA, Gro\u00dfbritannien und Frankreich etwa 75 Prozent des weltweiten Nachrichtenmarktes beherrschen. Dieses Ungleichgewicht hat historische und politische Ursachen, es hat aber auch weitreichende politische und gesellschaftliche Folgen. Dieses Beispiel macht deutlich, wie abh\u00e4ngig wir davon sind, umfassend und ausgewogen informiert zu werden .Es ist daher von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit, dass die Medien diese Informationsfunktion verantwortungsvoll, sorgf\u00e4ltig und vertrauensw\u00fcrdig ausf\u00fcllen. Entsprechend beziehen sich auch Vorw\u00fcrfe wie \u201eDie Medien sind an allem schuld!\u201c vor allem auf diesen Bereich und so wird sich auch dieses Buch damit auseinandersetzen, wie Medien uns heute<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">informieren, zum Beispiel durch Nachrichten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachrichten sind eine verderbliche Ware. Es gibt Fachleute, die sagen, Nachrichten seien so etwas wie der Sekundentakt der Weltgeschichte. Sie sind Momentaufnahmen der tats\u00e4chlichen oder auch der vermeintlichen Wirklichkeit und sie orientieren sich auch aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden immer st\u00e4rker am ver\u00ad muteten Publikumsinteresse. Und Nachrichtenjournalisten sind oft \u00fcberfordert, aber das waren sie schon immer. Heute besteht das Hauptproblem in der gewaltigen Nachrichtenflut, mit der die ausw\u00e4hlenden Redakteure, die Gatekeeper, fertig werden m\u00fcssen. Die Informationsauswahl wird einerseits immer wichtiger, zugleich<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">aber auch schwieriger. Wo fr\u00fcher die standardisierte Routine und ein gewisser Grundkonsens \u00fcber Nachrichtenwerte ausreichten, um dem Publikum ein einigerma\u00dfen zutreffendes Bild von der Wirklichkeit zu vermitteln, bedarf es angesichts eines dramatisch wachsenden Informationsangebotes anderer Instrumentarien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachrichtenauswahl ist und bleibt immer eine Frage von Zu\u00ad verl\u00e4ssigkeit, Korrektheit, Verantwortlichkeit und vor allem Un\u00ad abh\u00e4ngigkeit. Nachrichten, die irgendwer irgendwo ver\u00f6ffentlicht, deren Urheber, Vermittler und deren Interessen nicht bekannt und \u00fcberpr\u00fcfbar sind, werfen Probleme f\u00fcr unsere Gesellschaft auf, deren Folgen noch gar nicht abzusehen sind. \u201eDer [profes\u00ad sionelle] Journalismus hat [daher] nicht deshalb eine Zukunft, weil er so wichtig ist\u201c, erkl\u00e4rt der \u00f6sterreichische Journalist und Journalismus-Dozent Andreas Koller,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e[s]ondern weil die Demokratie so wichtig ist. Und weil die Demo\u00ad kratie den Journalismus als Treibsatz braucht. Man stelle sich eine Welt ohne klassische Medien vor.Eine Welt, in der die ,Twitteria\u2018, die&nbsp;<em>Youtube-F\u00fctterer&nbsp;<\/em>und jene Wesen, die man ausschlie\u00dflich auf&nbsp;<em>Facebook&nbsp;<\/em>trifft, die Deutungshohe it \u00fcber politische Ereignisse haben. [\u201e.] Glauben Sie mir: In einer solchen Welt w\u00fcrden Sie nicht leben wollen . Diese Welt w\u00e4re den Launen irgendwelcher Zu\u00ad fallsmehrheiten und Zufallsmeinungsf\u00fchrer &nbsp;im Netz ausgeliefert.\u201c 1<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wahrheit, Korrektheit und Zuverl\u00e4ssigkeit waren in Demokratie n stets die Basis der Nachrichtengebung .Was geschieht, wenn diese Grunds\u00e4tze nicht mehr gelten, hat die Welt leidvoll erfahren und erf\u00e4hrt es t\u00e4glich aufs Neue. Aus der Nazi-Zeit, der DDR, China und Russland (die Reihe lie\u00dfe sich leider noch lange fortsetzen) sollte man die Lehre ziehen, dass Demokratien von einer zuver\u00ad l\u00e4ssigen, professionellen Nachrichtenauswahl leben. Wenn sich immer mehr Menschen nur noch \u00fcber Medien informieren, in die<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">jeder alles hineingeben, deren Korrektheit und Wahrheitsgehalt aber niemand \u00fcberpr\u00fcfen kann, dann droht unseren Demokratien eine ernste Gefahr.Das zu verhindern ist eine wesentliche Aufgabe und damit auch eine Zukunftsperspektive des professionellen Journalismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anmerkung<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1 &nbsp;Koller,Andreas (2017):<em>J<\/em><em>o<\/em><em>urnalism<\/em><em>u<\/em><em>s<\/em>&nbsp;<em>Ma<\/em><em>c<\/em><em>ht&nbsp;<\/em><em>Wirkli<\/em><em>c<\/em><em>h<\/em><em>ke<\/em><em>it.<\/em>&nbsp;<em>W<\/em><em>o<\/em><em>zu<\/em>&nbsp;<em>J<\/em><em>o<\/em><em>urnalismus<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>dient. Woran er krankt. Und was er mit der Politik zu tun hat.&nbsp;<\/em>Wien:Picus, 25<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DIE UNINFORMIERTE GESELLSCHAFT \/ erschienen Herbst 2021 Inhalt Zu diesem Buch Informationsgesellschaft oder informierte Gesellschaft? Medienkritik trotz Medienvertrauen &#8211; Wie geht das? Qualit\u00e4t der Nachrichtenquellen &#8211; Basis f\u00fcr eine informierte Gesellschaft. Manipulation &#8211; berechtigter Vorwurf oder unbegr\u00fcndete Fundamentalkritik? Das Selbstverst\u00e4ndnis von Journalisten &#8211; Informationsvermittler, Unterhalter, Manipulatoren? Das Interview als Verh\u00f6r- Beitrag zur Desinformation?.. 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